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Sprachaufenthalte Französisch wieder auf dem Vormarsch

Zürich, 26. Januar 2015 – Pressemitteilung von SALTA

Sprachreisemarkt Schweiz 2014 und Trends 2015

Sprachaufenthalte Französisch wieder auf dem Vormarsch

2013 wurden erstmals mehr Spanisch- als Französisch-Sprachaufenthalte gebucht. Dieser Trend vermochte sich 2014 nicht fortzusetzen. Im Gegenteil: auf Rang 2 liegt nun wieder Französisch. Englisch konnte derweil seine Spitzenposition erneut ausbauen. Vermehrt nachgefragt wurden 2014 Sprachtrainings für Geschäftsleute. Bei den Destinationen konnten Australien, Kanada und Frankreich auf Kosten der USA zulegen.

Meistgelernte Sprachen

Mit 67% Marktanteil bei den Erwachsenen konnte Englisch seine Position als Nummer 1 der meistgelernten Sprachen im Ausland weiter ausbauen. Neu wieder auf dem zweiten Rang liegt Französisch, das gegenüber dem Vorjahr wieder zulegen konnte. Dies auf Kosten des Vorjahresaufsteigers Spanisch, das neu wieder auf Platz 3 rangiert. Italienisch und Deutsch liegen beide auf etwa gleichbleibend niedrigem Niveau auf den Rangen 4 und 5.

Im Segment der Schüler konnte Spanisch 2014 deutlich zulegen, allerdings auf tiefem Niveau. Im Segment der Business-Sprachkurse baute Englisch seine Vormachtstellung auf Kosten von Französisch und Spanisch weiter aus. Ein anderes Bild zeigt sich bei den 50 Plus Sprachkursen: Hier konnten Französisch und Spanisch auf Kosten von Englisch deutlich zulegen.

Beliebteste Destinationen

Im Vergleich zum Vorjahr konnten Australien, Kanada und Frankreich am meisten zulegen. Dies geschah vorwiegend auf Kosten der Marktanteile von Neuseeland, Schottland und den USA. «Australien verzeichnete in den vergangenen Jahren eine negative Tendenz. Ob dies nun eine Trendwende einläutet, oder nur ein Ausreisser darstellt, wird sich zeigen», kommentiert SALTA Präsident Marcel Rüfenacht. Die Trenddestinationen Süd- und Mittelamerika sind 2014 nicht weiter gewachsen. Letztere verzeichneten sogar einen leichten Rückgang.

Mehr Frauen bei jungen Erwachsenen und 50 Plus

Deutlich zeigt sich die Geschlechterverteilung bei den verschiedenen Sprachreiseprogrammen: Klar weiblich dominiert sind Sprachaufenthalte für junge Erwachsene sowie im Kundensegment 50 Plus. Im Business Segment, sind es insbesondere die männlichen Kunden, die Ihre Sprachkenntnisse im Sprachaufenthalt und an spezialisierten Sprachschulen auffrischen. Bei den Schülern, ist die Sprachreisewelt geschlechterspezifisch recht ausgeglichen.

Weitere Erkenntnisse

  • Mit knapp 70% wird Gastfamilienunterkunft gegenüber Residenzen und Hotels nach wie vor klar bevorzugt.
  • Wie im Vorjahr buchen die meisten Teilnehmer Sprachaufenthalte nach wie vor aus privaten Gründen. Zunehmend werden Sprachaufenthalte jedoch für den nächsten Karriereschritt oder als Zwischenjahr gebucht.

Trends

  • Newcomer Destinationen besetzen mehr und mehr die Nische: Canterbury als Business Standort vor den Toren Londons; London 30Plus schliesst mit seiner Ausrichtung perfekt die Lücke im Angebot für die Kundengruppe zwischen 30 und 50 Jahren; Martinique, Tahiti und La Réunion sind die aufstrebenden Exoten fur Französisch Sprachaufenthalte unter Palmen.
  • Im Bereich Work&Study geben Demi-Pair-Programme den Ton an. Die Nachfrage nach Praktika im Ausland ist gegenüber Volontariaten auf tiefem Niveau stark gestiegen. Allgemein wird diesem Segment weiterhin ein bedeutendes Wachstum zugeschrieben.
  • Im Bereich Sprachaufenthalte für Erwachsene erwarten die Mitglieder von SALTA für 2015 steigende Marktanteile für England, USA und Malta.
Die Inhalte dieser Medienmitteilung basieren auf den Ergebnissen der jährlichen 
Mitgliedererhebung des Verbands der Schweizer Sprachreiseveranstalter SALTA.

SALTA – Exotik und Generationenmix

Medieninformation von SALTA, 11. Februar 2014

Verband der Sprachreiseveranstalter in der Schweiz SALTA präsentiert Trends
und Ergebnisse der jüngsten Mitgliedererhebung

Exotik und Generationenmix

Der Schweizer Sprachreisemarkt entwickelt sich laut der jüngsten Mitgliederbefragung des Verbandes der Schweizer Sprachreiseveranstalter SALTA stabil. Das Umsatzvolumen blieb auf dem Vorjahresniveau. Für das laufende Jahr erwartet der offizielle Branchenverband stabile bis leicht steigende Buchungszahlen.
Während die Nachfrage der Generation 50 und 60 plus weiter steigt, bleibt das grosse Interesse an Jugendsprachreisen ungebrochen.

Stabile Umsätze 2013 und positive Prognosen für die Buchungen 2014: Das belegen die Ergebnisse der jüngsten Umfrage unter den wichtigsten Sprachreiseveranstaltern der Schweiz, die im Verband der Schweizer Sprachreiseveranstalter SALTA zusammengeschlossen sind. Steigende Buchungszahlen erwartet SALTA künftig mitunter bei den Berufstätigen:
Die wachsenden Anforderungen der Unternehmen an die der Mitarbeitenden und die zunehmende Internationalisierung der Schweizer KMU fördern diese Entwicklung.

Kurzfristig buchen, im Sommer verreisen

Der Trend zu kurzfristigen Buchungen hält laut SALTA weiter an. Besonders fleissig gereist und gelernt wird im Sommer – während der (Semester-)Ferien. Ebenso beobachten die Sprachreiseveranstalter laut Marcel Rüfenacht, Präsident SALTA, einen Trend zu mehrmaligen, dafür kürzeren Sprachaufenthalten. Neben Studierenden trifft dies insbesondere auch auf berufstätige Kunden zu, die während ihrer Ferien reisen und Wert auf zielgerichtete, individuell ausgestaltete Programme legen.

Exoten machen Klassikern Konkurrenz

Traditionelle Englisch-Destinationen wie London bleiben beliebt, erhalten jedoch Konkurrenz von Städten wie Liverpool oder Leeds sowie von trendigen Langstreckenzielen wie Honolulu (Hawaii), Sunshine Coast (Australien) oder Miami (Florida). Zugelegt haben auch Destinationen wie Neuseeland, Australien oder Südafrika, die für faszinierende Naturerlebnisse stehen. Nach wie vor beliebt sind die USA und Kanada.
Auch im französischen Sprachraum werden neben Klassikern wie Paris immer öfter kleinere Städte wie Rouen oder Tours gebucht. Zudem erfahren vor allem exotische Ziele wie La Réunion, Tahiti oder Martinique einen Nachfrageschub.

Englisch bleibt top – Spanisch überholt Französisch

Englisch bleibt die Nummer eins bei Sprachreisenden. Neu überholt Spanisch Französisch im Kampf um Platz zwei. Die steigende Nachfrage nach Destinationen, die auch als Ferienziele attraktiv sind, trägt zu dieser Entwicklung bei. Besonders oft gebucht werden Ziele in Lateinamerika wie Kolumbien, Argentinien oder Chile.

Junge verbinden Lernen mit Erlebnis und Ferien

Die über 20-Jährigen stellen noch immer das Gros der Sprachreisenden. Die Zeit vor Beginn oder nach Abschluss eines Studiums ist ideal für eine Sprachreise. Junge Reisende nutzen dieses Zeitfenster immer häufiger für längere Sprachaufenthalte und verbinden diese gezielt mit Rundreisen, Praktika oder Sozialeinsätzen. Sprachdefizite treten oft beim Einstieg in den Beruf zutage – für viele Junge ein Grund, ihre Sprachkenntnisse im Ausland aufzupolieren.

Reisen kurz und bewusst: ältere Reisende auf der Überholspur

Eine markante Zunahme verzeichnen die SALTA-Mitglieder bei den über 50-, respektive über 60-jährigen Kunden. Eine Mehrheit unter ihnen sind Frauen. Sie bevorzugen kürzere Reisen an ausgewählte Destinationen in Europa, die sie mit speziellen Aktivitäten verbinden: So kombinieren beispielsweise viele einen Sprachaufenthalt in Spanien mit einem Tanz oder Kochkurs.

Kurz und intensiv

Berufsleute, die sich in kurzer Zeit ein branchenspezifisches Vokabular aneignen oder sich gezielt auf Referate oder Verhandlungssituationen vorbereiten wollen, entscheiden sich immer häufiger für intensive Sprachaufenthalte. Das Leben im Haus der Lehrperson ist dabei eine Form der Integration in den Sprachalltag und des praktischen Lernens der spezifischen Idiome der Umgangssprache, die mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

Seriöse Vorbereitung

Marcel Rüfenacht, Präsident SALTA, empfiehlt Kunden, sich vor der Buchung von Spezialisten beraten zu lassen: «Sprachreisen sind Erfahrungen,
an die man sich ein Leben lang gerne erinnern soll. Damit das so ist, lohnt es sich, beim Organisieren und Buchen bei anerkannten Fachleuten Rat zu suchen. Unsere SALTA-Mitglieder kennen die Gegebenheiten an den verschiedenen Destinationen aus eigener Erfahrung und sie bereiten die Kunden im persönlichen Gespräch kostenlos auf ihre Reise vor.» Viele Kunden sind sich zu wenig bewusst, dass die Wahl eines SALTA-Mitgliedes, welches seine Kundengelder absichert (Garantiefonds), vor bösen Überraschungen schützen kann. Und sollte es einmal zu einem Notfallszenario kommen, bieten SALTA-Mitglieder Hilfe vor Ort an.

SALTA (Swiss Association of Language Travel Agents) ist der offizielle Verband der Sprachreiseveranstalter in der Schweiz. Er wurde 2003 gegründet, um für Konsumenten
verständliche, einheitliche Qualitätsrichtlinien zu schaffen und deren Einhaltung zu prüfen.
SALTA-Mitglieder gewähren ihren Kunden damit die grösstmögliche Sicherheit in Bezug auf Qualität und Seriosität ihrer Dienstleistungen und der angebotenen Sprachschulen.
Daher sichern alle Mitglieder von SALTA die Kundengelder beim Garantiefonds der Schweizer Reisebranche ab und bieten Unterstützung bei Notfällen vor Ort.

Medienmitteilung von SALTA

Aktuelle Umfrage von SALTA: Sprachreisende werden immer älter – Aufenthalte kürzer

Der offizielle Verband der Schweizer Sprachreiseveranstalter SALTA (Swiss Association of Language Travel) feiert 2013 sein 10-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläumsjahres führte der Verband kürzlich bei seinen Mitgliedern eine Umfrage zur Entwicklung des Sprachreisemarktes in den letzten zehn Jahren durch. Unter anderem zeichnet sich daraus ab, dass Sprachreisende immer älter werden und kürzere, aber dafür mehrere Aufenthalte buchen.

Zürich, 19. Juni 2013 – „Dreissig ist das neue Zwanzig“ – dies gilt auch für die Entwicklungen im Sprachreisemarkt. Im Vergleich zum Gründungsjahr 2003 buchen heute vermehrt Reisende ab 30 Jahren einen Sprachaufenthalt. Zudem hat sich auch das Segment 50plus etablieren können, das vor zehn Jahren noch inexistent war. Der Anstieg der Zielgruppe 50plus und der Erwachsenen (18-50 Jahre) führt zu verkürzten Aufenthalten, da diese beispielsweise ihre zweiwöchigen Ferien mit einem Sprachkurs kombinieren. Lag die durchschnittliche Aufenthaltsdauer vor zehn Jahren bei rund zehn Wochen, fallen Sprachreisen heute deutlich kürzer aus. „Der Trend in Richtung kürzere aber dafür mehrere Sprachreisen wird sich voraussichtlich weiter festigen“, schätzt Marcel Rüfenacht, Präsident von SALTA, die Entwicklung des Sprachreisemarktes in den kommenden Jahren ein.

USA löst Australien und Neuseeland als Boom-Destinationen ab

Englischsprachige Destinationen belegten bereits vor zehn Jahren die Spitze, was sich bis heute fortsetzt. Nebst England – auch heute nach wie vor Spitzenreiter – erfreuten sich Destinationen in Übersee grosser Beliebtheit. Kanada, Australien sowie Neuseeland waren damals regelrechte Boom-Destinationen. Als Geheimtipp galt Kapstadt. Parallel besetzten die USA zu Anfang dieser Zeitspanne eine weniger wichtige Rolle, stehen heute jedoch nach einem temporären Einbruch wieder an zweiter Stelle der beliebtesten Sprachreiseziele. Verändert hat sich auch die Wahl der Unterkünfte: Während vor zehn Jahren fast alle Sprachreisenden als Unterkunft die Option einer Gastfamilie wählten, fallen heute alternative Unterkünfte immer stärker ins Gewicht.

Cambridge-Diplome nicht mehr vom Markt wegzudenken

In den letzten zehn Jahren hat die Kursvielfalt stark zugenommen. So standen damals Angebote wie „Work & Study“ oder „Volunteering“ noch nicht auf dem Programm und Nischen wie Jugend- oder Businesskurse waren noch sehr schwach besucht. Vor allem Cambridge-Diplome nahmen in den letzten zehn Jahren eine immer wichtiger werdende Rolle in der Arbeitswelt ein. Sie gelten heute für viele Arbeitgeber als Leistungsnachweis und sind nicht mehr vom Markt wegzudenken. Auch Kombinations-Angebote (Sprachreisen kombiniert mit speziellen Erlebnissen, Aktivitäten und Rahmenprogrammen) verzeichnen eine steigende Nachfrage. Nicht nur die Kursvielfalt hat sich verändert sondern auch die Infrastruktur – nebst klassischen Lernmethoden gehören webbasierte Hilfsmittel heute zum Alltag.

Grössere Reiseerfahrung und höhere Ansprüche

Der Blick zurück zum Gründungsjahr des Verbandes zeigt zudem auf, dass junge Erwachsene heute über mehr Reiseerfahrung verfügen. Mit dem Internet als wichtige Informationsquelle ist gleichzeitig auch das Vorwissen grösser. Dadurch wird der Beratungsaufwand für die Sprachreiseveranstalter zwar etwas schmäler, andererseits steigen dadurch die Ansprüche der Sprachreisenden.
„Kundentrends ändern sich stetig. Eines ist jedoch geblieben: Wir sind ein People Business und das wird auch für die nächsten zehn Jahre so sein“, so Marcel Rüfenacht.

SALTA (Swiss Association of Language Travel Agents) ist der offizielle Verband der Sprachreiseveranstalter in der Schweiz. Er wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, für Konsumenten verständliche und einheitliche Qualitätsrichtlinien zu schaffen und deren Einhaltung zu prüfen. SALTA-Mitglieder gewähren ihren Kunden damit die grösstmögliche Sicherheit in Bezug auf Qualität und Seriosität ihrer Dienstleistungen und der angebotenen Sprachschulen. Für die Aufnahme eines Sprachreiseveranstalters bei SALTA ist zudem eine Mitgliedschaft beim Garantiefonds der Schweizer Reisebranche notwendig, der die Kundengelder absichert. SALTA schafft mit ihren Qualitätsrichtlinien Transparenz im Schweizer Sprachreisemarkt und geniesst dafür weltweite Anerkennung.

SALTA: Sprachaufenthalte und Freiwilligenarbeit im Trend

Zürich (ots) – Reisen und gleichzeitig Gutes tun liegt voll im Trend. Immer mehr Reisende interessieren sich für die Lebensumstände der Menschen und den Erhalt der Natur in ihren Ferienländern. Die Nachfrage beim «Voluntourism» (Freiwilligenarbeit) ist im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 30 Prozent gestiegen, Grund genug für viele Sprachreiseveranstalter, ihre Angebote im Bereich Work & Study, Freiwilligenarbeit und Einsätze im Ausland auszubauen.

Freiwilligenarbeit

So bietet beispielsweise ein ehrenamtliches Engagement in Kapstadt Einblicke in das Leben von Kindern und Waisen aus armen Verhältnissen. Die Mitarbeit als Volontär in den Kindertagesstätten gibt dem Aufenthalt im Ausland einen ideellen Sinn. Oder die Kombination von Spanisch lernen und Reisen in Ecuador. Eine internationale Gruppe aus Sprachstudierenden besucht verschiedene Projekte in unterschiedlichen Regionen – vom Hochland über den Dschungel bis ans Meer. Tier- und Naturliebhaber können besonders in Kanada aus einer Vielzahl von Projekten wählen: Einsätze in Naturschutzgebieten, botanischen Gärten und Fischereien sowie im Bereich der Tier- und Vogelrehabilitation.

Bevor das Volontariat startet, besuchen die Sprachreisenden einen Sprachkurs vor Ort, der in der Regel mindestens vier Wochen dauert und je nach Vorkenntnissen auch verlängert werden kann. Daneben werden in Workshops Themen wie die lokale Geschichte, Traditionen und kulturelle Unterschiede behandelt. Danach folgt die Arbeit im eigentlichen Freiwilligenprojekt. Auf diese Art können sich die Sprachstudierenden langsam an Land und Leute gewöhnen und festigen ihre Sprachkenntnisse, die sie für die Arbeit vor Ort benötigen.

Mit dem Ausbau an Voluntourism-Produkten wollen Schweizer Sprachreiseveranstalter den nachhaltigen Tourismus weiter fördern. «Die Angebote von Sprachreisen mit ideellem Sinn stossen auf grosse Resonanz», sagt Mark Winkler, Präsident von SALTA, dem offiziellen Verband der Schweizer Sprachreiseveranstalter. «Es gibt immer mehr Studierende, die in den Ferien etwas Gutes tun und den Menschen und der Umwelt etwas zurückgeben möchten. Besonders beliebt sind Projekte im Bereich mit Kindern und gemeinnützige Entwicklungsprogramme», bestätigt Mark Winkler von SALTA.

27.06.2011 | 12:17 | SALTA