SALTA – Exotik und Generationenmix

Medieninformation von SALTA, 11. Februar 2014

Verband der Sprachreiseveranstalter in der Schweiz SALTA präsentiert Trends
und Ergebnisse der jüngsten Mitgliedererhebung

Exotik und Generationenmix

Der Schweizer Sprachreisemarkt entwickelt sich laut der jüngsten Mitgliederbefragung des Verbandes der Schweizer Sprachreiseveranstalter SALTA stabil. Das Umsatzvolumen blieb auf dem Vorjahresniveau. Für das laufende Jahr erwartet der offizielle Branchenverband stabile bis leicht steigende Buchungszahlen.
Während die Nachfrage der Generation 50 und 60 plus weiter steigt, bleibt das grosse Interesse an Jugendsprachreisen ungebrochen.

Stabile Umsätze 2013 und positive Prognosen für die Buchungen 2014: Das belegen die Ergebnisse der jüngsten Umfrage unter den wichtigsten Sprachreiseveranstaltern der Schweiz, die im Verband der Schweizer Sprachreiseveranstalter SALTA zusammengeschlossen sind. Steigende Buchungszahlen erwartet SALTA künftig mitunter bei den Berufstätigen:
Die wachsenden Anforderungen der Unternehmen an die der Mitarbeitenden und die zunehmende Internationalisierung der Schweizer KMU fördern diese Entwicklung.

Kurzfristig buchen, im Sommer verreisen

Der Trend zu kurzfristigen Buchungen hält laut SALTA weiter an. Besonders fleissig gereist und gelernt wird im Sommer – während der (Semester-)Ferien. Ebenso beobachten die Sprachreiseveranstalter laut Marcel Rüfenacht, Präsident SALTA, einen Trend zu mehrmaligen, dafür kürzeren Sprachaufenthalten. Neben Studierenden trifft dies insbesondere auch auf berufstätige Kunden zu, die während ihrer Ferien reisen und Wert auf zielgerichtete, individuell ausgestaltete Programme legen.

Exoten machen Klassikern Konkurrenz

Traditionelle Englisch-Destinationen wie London bleiben beliebt, erhalten jedoch Konkurrenz von Städten wie Liverpool oder Leeds sowie von trendigen Langstreckenzielen wie Honolulu (Hawaii), Sunshine Coast (Australien) oder Miami (Florida). Zugelegt haben auch Destinationen wie Neuseeland, Australien oder Südafrika, die für faszinierende Naturerlebnisse stehen. Nach wie vor beliebt sind die USA und Kanada.
Auch im französischen Sprachraum werden neben Klassikern wie Paris immer öfter kleinere Städte wie Rouen oder Tours gebucht. Zudem erfahren vor allem exotische Ziele wie La Réunion, Tahiti oder Martinique einen Nachfrageschub.

Englisch bleibt top – Spanisch überholt Französisch

Englisch bleibt die Nummer eins bei Sprachreisenden. Neu überholt Spanisch Französisch im Kampf um Platz zwei. Die steigende Nachfrage nach Destinationen, die auch als Ferienziele attraktiv sind, trägt zu dieser Entwicklung bei. Besonders oft gebucht werden Ziele in Lateinamerika wie Kolumbien, Argentinien oder Chile.

Junge verbinden Lernen mit Erlebnis und Ferien

Die über 20-Jährigen stellen noch immer das Gros der Sprachreisenden. Die Zeit vor Beginn oder nach Abschluss eines Studiums ist ideal für eine Sprachreise. Junge Reisende nutzen dieses Zeitfenster immer häufiger für längere Sprachaufenthalte und verbinden diese gezielt mit Rundreisen, Praktika oder Sozialeinsätzen. Sprachdefizite treten oft beim Einstieg in den Beruf zutage – für viele Junge ein Grund, ihre Sprachkenntnisse im Ausland aufzupolieren.

Reisen kurz und bewusst: ältere Reisende auf der Überholspur

Eine markante Zunahme verzeichnen die SALTA-Mitglieder bei den über 50-, respektive über 60-jährigen Kunden. Eine Mehrheit unter ihnen sind Frauen. Sie bevorzugen kürzere Reisen an ausgewählte Destinationen in Europa, die sie mit speziellen Aktivitäten verbinden: So kombinieren beispielsweise viele einen Sprachaufenthalt in Spanien mit einem Tanz oder Kochkurs.

Kurz und intensiv

Berufsleute, die sich in kurzer Zeit ein branchenspezifisches Vokabular aneignen oder sich gezielt auf Referate oder Verhandlungssituationen vorbereiten wollen, entscheiden sich immer häufiger für intensive Sprachaufenthalte. Das Leben im Haus der Lehrperson ist dabei eine Form der Integration in den Sprachalltag und des praktischen Lernens der spezifischen Idiome der Umgangssprache, die mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

Seriöse Vorbereitung

Marcel Rüfenacht, Präsident SALTA, empfiehlt Kunden, sich vor der Buchung von Spezialisten beraten zu lassen: «Sprachreisen sind Erfahrungen,
an die man sich ein Leben lang gerne erinnern soll. Damit das so ist, lohnt es sich, beim Organisieren und Buchen bei anerkannten Fachleuten Rat zu suchen. Unsere SALTA-Mitglieder kennen die Gegebenheiten an den verschiedenen Destinationen aus eigener Erfahrung und sie bereiten die Kunden im persönlichen Gespräch kostenlos auf ihre Reise vor.» Viele Kunden sind sich zu wenig bewusst, dass die Wahl eines SALTA-Mitgliedes, welches seine Kundengelder absichert (Garantiefonds), vor bösen Überraschungen schützen kann. Und sollte es einmal zu einem Notfallszenario kommen, bieten SALTA-Mitglieder Hilfe vor Ort an.

SALTA (Swiss Association of Language Travel Agents) ist der offizielle Verband der Sprachreiseveranstalter in der Schweiz. Er wurde 2003 gegründet, um für Konsumenten
verständliche, einheitliche Qualitätsrichtlinien zu schaffen und deren Einhaltung zu prüfen.
SALTA-Mitglieder gewähren ihren Kunden damit die grösstmögliche Sicherheit in Bezug auf Qualität und Seriosität ihrer Dienstleistungen und der angebotenen Sprachschulen.
Daher sichern alle Mitglieder von SALTA die Kundengelder beim Garantiefonds der Schweizer Reisebranche ab und bieten Unterstützung bei Notfällen vor Ort.

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