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Verbände und Vereinigungen

In der Schweiz gibt es folgende Verbände für Sprachaufenthalte:

  • LILAS – Leading Independent Language Agencies of Switzerland
    • LILAS ist der Verband Schweizer Sprachreise- und Sprachaufenthalte-Agenturen. LILAS Mitglieder sind unabhängige, etablierte und qualitätsbewusste Anbieter auf dem Schweizer Markt für Sprachaufenthalte weltweit.
  • SALTA – Schweizer Verband der Sprachreise-Veranstalter (Swiss Association of Language Travel Agents)

Wichtige Information
Der Schweizer Verband der Sprachreiseveranstalter (SALTA) wurde per 31.12.16 aufgelöst und wird neu in Form einer Interessengemeinschaft (IG) weitergeführt. Eine Verbandsstruktur wurde aufgrund der in der Zwischenzeit sehr hohen Professionalisierungsgrad im Schweizer Sprachreisemarkt als nicht mehr sinnvoll erachtet.

Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Verbänden ist (Stand Februar 2016), dass bei LILAS keine Agenturen von Schul-Gruppen Mitglied sein dürfen. Bei SALTA dürfen auch Agenturen von Schulgruppen oder mit eigenen Schulen Mitglied sein.

Bei beiden Verbänden muss das Kerngeschäft die Sprachausbildung, Beratung und Vermittlung von Sprachaufenhalten sein.

Bei SALTA muss die Agentur ein Ganzjahresbetrieb sein und die Branchenerfahrung mindestens 3 Jahre betragen. Bei LILAS beträgt die vorausgesetzte Branchenerfahrung 5 Jahre.

Bei beiden Verbänden muss der Teilnehmer im Handelsregister eingetragen sein, die Schulen regelmässig besuchen und das Prospektmaterial transparent sein.

LILAS schreibt über sich: «LILAS umfasst eine Gruppe von unabhängigen, etablierten und qualitätsbewussten Sprachschul-Vermittlern in der Schweiz.»

SALTA schreibt über sich: «Wichtigste Aufgabe von SALTA ist die Sicherung und Überprüfung der Qualität von Sprachreisen und Sprachaufenthalten. Ohne Wenn und Aber.»

Beide Verbände lassen es aber offen, wie sie die Qualität prüfen, sicherstellen, nachweisen und gegenüber dem Kunden kommunizieren.

Im Wesentlichen kann man sagen, dass die kleineren Beratungsstellen Mitglied von LILAS und die grösseren Beratungsstellen und Agenturen Mitglied von SALTA sind.

Die Liste der Mitglieder von LILAS sind (Stand November 2018):

LILAS

LILAS

Beratung für Sprachausbildung
8645 Rapperswil-Jona
Tel. 044 926 39 58
www.sprachausbildung.ch
info@sprachausbildung.ch

BIKU Languages AG
5001 Aarau
Tel. 062 822 86 86
www.biku.ch
info@biku.ch

Castle’s English Institute Ltd.
6300 Zug
Tel. 041 710 55 70
www.castles.ch
info@castles.ch

Lingua Net Sprachaufenthalte
8008 Zürich
Tel. 044 392 11 88
www.linguanet.ch
info@linguanet.ch

The Language House
1204 Genève
Tel. 022 321 52 63
www.tlh.ch
info@tlh.ch

Thür Lingua AG
9001 St. Gallen
Tel. 071 223 77 66
www.thurlingua.ch
info@thurlingua.ch

Alle Angaben ohne Gewähr – wenn Sie den Artikel ergänzen möchten, so schreiben Sie uns bitte.

Sprachreisemarkt Schweiz 2015 und Trends 2016

Sprachreisemarkt Schweiz 2015 und Trends 2016

Zürich, 5. Februar 2016 – Medienmitteilung von SALTA

Sprachaufenthalte: Französisch legt weiter zu

2015 wurden erneut mehr Französisch-Sprachaufenthalte gebucht, was den Trend von 2014 bestätigt. Bei den Destinationen verloren insbesondere Länder mit stärkeren Währungen wie die USA und England an Marktanteilen. Profiteure waren günstigere Euro-Destinationen sowie Kanada und Australien.

Meistgelernte Sprachen
Englisch, die klare Nummer 1 in sämtlichen Sparten, verlor bei den Erwachsenen etwas an Marktanteil und kommt neu auf 66%. Französisch, das letztes Jahr den zweiten Rang von Spanisch zurückerobern konnte, legte weiter zu und hat sich nun wieder klar als Nummer 2 positioniert. Vermehrt gebucht wurde 2015 ausserdem Deutsch, natürlich insbesondere von Personen aus der Romandie.
Im Segment der Schülersprachreisen manifestierte sich die Bedeutung von Englisch und Französisch, beide Sprachen konnten zulegen. Im Bereich der Business-Sprachtrainings legte Englisch zu auf Kosten von Nischen, Französisch konnte das Niveau halten. 50Plus-Sprachaufenthalte sind das einzige Segment mit gegenläufigem Trend – hier verlor Englisch wie bereits im Vorjahr erneut an Marktanteilen.

Beliebteste Destinationen
Die Turbulenzen auf dem Währungsmarkt hinterliessen ihre Spuren auch in der Sprachreisebranche. Länder, deren Währungen sich gegenüber dem Schweizer Franken im Verlaufe des Jahres wieder erholten, verloren Marktanteile an günstigere Destinationen. Besonders betroffen waren England und die USA. Davon profitierten einerseits günstigere Euroländer wie Irland oder Malta. Andererseits gehörten auch Länder wie Kanada und Australien zu den Gewinnern, deren Währungen gegenüber dem Schweizer Franken ebenfalls schwächelten.

Vergleich Frauen vs. Männer
Frauen stellen in fast allen Segmenten die Mehrheit, so zum Beispiel bei Schülersprachreisen, Sprachaufenthalten für Erwachsene und 50 Plus. Deutlich in der Unterzahl sind sie hingegen bei Business- Sprachtrainings. Hier sind Männer klar in der Überzahl. Innerhalb der Segmente gab es im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Änderungen.

Weitere Erkenntnisse

  • Die Nachfrage nach Gastfamilien ist auf hohem Niveau von 69% auf 66% gesunken, die Nachfrage nach Appartements und Residenzen hingegen ist gestiegen.
  • Sprachaufenthalte werden weiterhin aus privaten wie aus beruflichen Gründen gebucht, die Verhältnisse sind gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben.

Trends und Ausblick

  • Für 2016 erwartet Salta für den Schweizer Sprachreisemarkt eine Stagnation auf hohem Niveau
  • Englisch ist und bleibt die wichtigste Fremdsprache
  • Sprachaufenthalte für über 30-Jährige (30Plus) sind im Trend und bleiben dies auch 2016
  • Langzeitkurse und Sprachenjahre verzeichnen ebenfalls eine steigende Nachfrage

Die Inhalte dieser Medienmitteilung basieren auf den Ergebnissen der jährlichen Mitgliedererhebung des Verbands der Schweizer Sprachreiseveranstalter SALTA.

SALTA (Swiss Association of Language Travel Agents)
E-Mail: info@salta.ch

SALTA (Swiss Association of Language Travel Agents) ist der offizielle Verband der Sprachreiseveranstalter in der Schweiz. Er wurde 2003 gegründet, um für Konsumenten verständliche, einheitliche Qualitätsrichtlinien zu schaffen und deren Einhaltung zu prüfen. SALTA-Mitglieder gewähren ihren Kunden damit die grösstmögliche Sicherheit in Bezug auf Qualität und Seriosität ihrer Dienstleistungen und der angebotenen Sprachschulen. Daher sichern alle Mitglieder von SALTA die Kundengelder beim Garantiefonds der Schweizer Reisebranche ab und bieten Unterstützung bei Notfällen vor Ort. Die Mitglieder von SALTA sind: Boa Lingua, Dr. Steinfels, EF, Eurocentres, ESL, globo-study, Linguista, Pro Linguis und StudyLingua. Weitere Informationen unter: www.salta.ch

Sprachaufenthalte Französisch wieder auf dem Vormarsch

Zürich, 26. Januar 2015 – Pressemitteilung von SALTA

Sprachreisemarkt Schweiz 2014 und Trends 2015

Sprachaufenthalte Französisch wieder auf dem Vormarsch

2013 wurden erstmals mehr Spanisch- als Französisch-Sprachaufenthalte gebucht. Dieser Trend vermochte sich 2014 nicht fortzusetzen. Im Gegenteil: auf Rang 2 liegt nun wieder Französisch. Englisch konnte derweil seine Spitzenposition erneut ausbauen. Vermehrt nachgefragt wurden 2014 Sprachtrainings für Geschäftsleute. Bei den Destinationen konnten Australien, Kanada und Frankreich auf Kosten der USA zulegen.

Meistgelernte Sprachen

Mit 67% Marktanteil bei den Erwachsenen konnte Englisch seine Position als Nummer 1 der meistgelernten Sprachen im Ausland weiter ausbauen. Neu wieder auf dem zweiten Rang liegt Französisch, das gegenüber dem Vorjahr wieder zulegen konnte. Dies auf Kosten des Vorjahresaufsteigers Spanisch, das neu wieder auf Platz 3 rangiert. Italienisch und Deutsch liegen beide auf etwa gleichbleibend niedrigem Niveau auf den Rangen 4 und 5.

Im Segment der Schüler konnte Spanisch 2014 deutlich zulegen, allerdings auf tiefem Niveau. Im Segment der Business-Sprachkurse baute Englisch seine Vormachtstellung auf Kosten von Französisch und Spanisch weiter aus. Ein anderes Bild zeigt sich bei den 50 Plus Sprachkursen: Hier konnten Französisch und Spanisch auf Kosten von Englisch deutlich zulegen.

Beliebteste Destinationen

Im Vergleich zum Vorjahr konnten Australien, Kanada und Frankreich am meisten zulegen. Dies geschah vorwiegend auf Kosten der Marktanteile von Neuseeland, Schottland und den USA. «Australien verzeichnete in den vergangenen Jahren eine negative Tendenz. Ob dies nun eine Trendwende einläutet, oder nur ein Ausreisser darstellt, wird sich zeigen», kommentiert SALTA Präsident Marcel Rüfenacht. Die Trenddestinationen Süd- und Mittelamerika sind 2014 nicht weiter gewachsen. Letztere verzeichneten sogar einen leichten Rückgang.

Mehr Frauen bei jungen Erwachsenen und 50 Plus

Deutlich zeigt sich die Geschlechterverteilung bei den verschiedenen Sprachreiseprogrammen: Klar weiblich dominiert sind Sprachaufenthalte für junge Erwachsene sowie im Kundensegment 50 Plus. Im Business Segment, sind es insbesondere die männlichen Kunden, die Ihre Sprachkenntnisse im Sprachaufenthalt und an spezialisierten Sprachschulen auffrischen. Bei den Schülern, ist die Sprachreisewelt geschlechterspezifisch recht ausgeglichen.

Weitere Erkenntnisse

  • Mit knapp 70% wird Gastfamilienunterkunft gegenüber Residenzen und Hotels nach wie vor klar bevorzugt.
  • Wie im Vorjahr buchen die meisten Teilnehmer Sprachaufenthalte nach wie vor aus privaten Gründen. Zunehmend werden Sprachaufenthalte jedoch für den nächsten Karriereschritt oder als Zwischenjahr gebucht.

Trends

  • Newcomer Destinationen besetzen mehr und mehr die Nische: Canterbury als Business Standort vor den Toren Londons; London 30Plus schliesst mit seiner Ausrichtung perfekt die Lücke im Angebot für die Kundengruppe zwischen 30 und 50 Jahren; Martinique, Tahiti und La Réunion sind die aufstrebenden Exoten fur Französisch Sprachaufenthalte unter Palmen.
  • Im Bereich Work&Study geben Demi-Pair-Programme den Ton an. Die Nachfrage nach Praktika im Ausland ist gegenüber Volontariaten auf tiefem Niveau stark gestiegen. Allgemein wird diesem Segment weiterhin ein bedeutendes Wachstum zugeschrieben.
  • Im Bereich Sprachaufenthalte für Erwachsene erwarten die Mitglieder von SALTA für 2015 steigende Marktanteile für England, USA und Malta.
Die Inhalte dieser Medienmitteilung basieren auf den Ergebnissen der jährlichen 
Mitgliedererhebung des Verbands der Schweizer Sprachreiseveranstalter SALTA.

SALTA: Sprachaufenthalte und Freiwilligenarbeit im Trend

Zürich (ots) – Reisen und gleichzeitig Gutes tun liegt voll im Trend. Immer mehr Reisende interessieren sich für die Lebensumstände der Menschen und den Erhalt der Natur in ihren Ferienländern. Die Nachfrage beim «Voluntourism» (Freiwilligenarbeit) ist im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 30 Prozent gestiegen, Grund genug für viele Sprachreiseveranstalter, ihre Angebote im Bereich Work & Study, Freiwilligenarbeit und Einsätze im Ausland auszubauen.

Freiwilligenarbeit

So bietet beispielsweise ein ehrenamtliches Engagement in Kapstadt Einblicke in das Leben von Kindern und Waisen aus armen Verhältnissen. Die Mitarbeit als Volontär in den Kindertagesstätten gibt dem Aufenthalt im Ausland einen ideellen Sinn. Oder die Kombination von Spanisch lernen und Reisen in Ecuador. Eine internationale Gruppe aus Sprachstudierenden besucht verschiedene Projekte in unterschiedlichen Regionen – vom Hochland über den Dschungel bis ans Meer. Tier- und Naturliebhaber können besonders in Kanada aus einer Vielzahl von Projekten wählen: Einsätze in Naturschutzgebieten, botanischen Gärten und Fischereien sowie im Bereich der Tier- und Vogelrehabilitation.

Bevor das Volontariat startet, besuchen die Sprachreisenden einen Sprachkurs vor Ort, der in der Regel mindestens vier Wochen dauert und je nach Vorkenntnissen auch verlängert werden kann. Daneben werden in Workshops Themen wie die lokale Geschichte, Traditionen und kulturelle Unterschiede behandelt. Danach folgt die Arbeit im eigentlichen Freiwilligenprojekt. Auf diese Art können sich die Sprachstudierenden langsam an Land und Leute gewöhnen und festigen ihre Sprachkenntnisse, die sie für die Arbeit vor Ort benötigen.

Mit dem Ausbau an Voluntourism-Produkten wollen Schweizer Sprachreiseveranstalter den nachhaltigen Tourismus weiter fördern. «Die Angebote von Sprachreisen mit ideellem Sinn stossen auf grosse Resonanz», sagt Mark Winkler, Präsident von SALTA, dem offiziellen Verband der Schweizer Sprachreiseveranstalter. «Es gibt immer mehr Studierende, die in den Ferien etwas Gutes tun und den Menschen und der Umwelt etwas zurückgeben möchten. Besonders beliebt sind Projekte im Bereich mit Kindern und gemeinnützige Entwicklungsprogramme», bestätigt Mark Winkler von SALTA.

27.06.2011 | 12:17 | SALTA

Verbände und Vereinigungen

Es gibt folgende Verbände für Sprachaufenthalte in der Schweiz:

  1. SALTA – Schweizer Verband der Sprachreise-Veranstalter (Swiss Association of Language Travel Agents)
  2. LILAS – Leading Independent Language Agencies of Switzerland

Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Verbänden ist (Stand Juli 2013), dass bei SALTA die gesetzlich vorgeschriebene Kundengeldabsicherung zur Mindestanforderung für die Mitgliedschaft gehört.

Bei beiden Verbänden muss das Kerngeschäft die Sprachausbildung, Beratung und Vermittlung von Sprachaufenhalten sein.

Bei SALTA muss die Agentur ein Ganzjahresbetrieb sein und die Branchenerfahrung mindestens 3 Jahre betragen. Bei LILAS beträgt die vorausgesetzte Branchenerfahrung 5 Jahre.

Bei beiden Verbänden muss der Teilnehmer im Handelsregister eingetragen sein, die Schulen regelmässig besuchen und das Prospektmaterial transparent sein.

LILAS schreibt über sich: «LILAS umfasst eine Gruppe von unabhängigen, etablierten und qualitätsbewussten Sprachschul-Vermittlern in der Schweiz.»

SALTA schreibt über sich: «Wichtigste Aufgabe von SALTA ist die Sicherung und Überprüfung der Qualität von Sprachreisen und Sprachaufenthalten. Ohne Wenn und Aber.»

Im Wesentlichen kann man sagen, dass die grösseren Mitglieder Veranstalter sind und somit Mitglied von SALTA und die kleineren Mitglieder Vermittler und somit Mitglied von LILAS sind.

Veranstalter (Tour Operator) übernehmen die gesamte Haftung des Sprachaufenthaltes nach Schweizer Recht und Vermittler teilen die Haftung mit den ausländischen Sprachschulen oder geben die gesamte Haftung an die ausländische Sprachschule weiter. Der Kunde merkt den Unterschied meist erst im Schadensfall, denn je nach Recht und AGB des Veranstalters oder Vermittlers tritt im Schadenfall das schweizerische (Veranstalter) oder ausländische (Vermittler) Recht in Kraft.

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