Wie viel Taschengeld sollte ich einrechnen?

Taschengeld: Wieviel sollte ich einrechnen? Was macht Sinn, was brauche ich mindestens? Wie nehme ich das Geld mit?

Diese Frage hören wir immer wieder: »Wieviel Taschengeld brauche ich beim Sprachaufenthalt?»

Es gibt drei wichtige Faktoren, um das Taschengeld ungefähr berechnen zu können.

1. Was planen Sie alles an Aktivitäten und wie viel wollen Sie unternehmen?

2. In welches Land oder in welche Stadt reisen Sie und wie hoch ist dort der Lebenskosten-Index verglichen mit der Schweiz?

3. Welche Unterkunft haben Sie gebucht? Gastfamilie mit Vollpension, Halbpension oder nur Frühstück? Gibt es an der Schule eine günstige Kantine? Oder haben Sie ein Studio oder eine WG gebucht und müssen für alle Mahlzeiten zusätzlich aufkommen?

Als Richtlinie (Stand Juli 2016) kann man sagen, dass als Durchschnitt unter Berücksichtigung der Punkte 1 und 2 ca. CHF 100 bis CHF 280 pro Woche als Taschengeld gelten sollten.

Wenn Sie bei der Gastfamilie wohnen und Vollpension gebucht haben, dann werden Sie mit ca. CHF 100.00 pro Woche rechnen müssen. Wenn Sie in einer WG wohnen und selber kochen oder öfters ausgehen, werden Sie bestimmt mit CHF 250.00 rechnen. Gehen Sie zusätzlich noch jeden Abend in den Ausgang und nehmen am Wochenende an Aktivitäten teil, dann werden es bald ca. CHF 350.00 pro Woche. Es lohnt sich bestimmt, wenn Sie im Vorfeld ein Budget aufstellen und sich dann im Ausland die Kosten  aufschreiben und die Ausgaben einteilen. Es ist ärgerlich, wenn Sie am Ende des Sprachaufenthaltes, wenn Sie viele Freunde gewonnen haben, nicht mehr an den Aktivitäten teilnehmen können.

Und wenn Sie zu den Shoppern gehören, müssen Sie das Budget sowieso nochmals überdenken!

Hier finden Sie einen Index zu den Lebenshaltungskosten verglichen mit der Schweiz.

Taschengeld im Ausland beim Sprachaufenthalt

Ein weiterer Ansatzpunkt ist, dass Sie schauen, was Sie jetzt pro Woche benötigen und ausgeben. Dann können Sie es mit dem Index der Lebenshaltungskosten im entsprechenden Land multiplizieren und haben eine ungefähre Grösse. Da man aber beim Sprachaufenthalt im Ausland meist sehr aktiv ist, sollte man dieses Zwischenergebnis mit 1.2 bis 1.5 multiplizieren. Meist kann man im Ausland beim Essen sparen, da in den meisten Ländern das Essen günstiger als in der Schweiz ist. Zudem gibt es in vielen Städten die sogenannten  «Food-Courts» in denen man sehr abwechslungsreich und wirklich günstig essen kann.

Was tun, wenn Ihnen das Geld ausgeht?

Und sollte Ihnen das Geld tatsächlich ausgehen, dann schauen Sie, dass Ihre Eltern, Freunde oder Verwandte Ihnen Geld überweisen können. Zum Beispiel mit einer Bankübweisung auf Ihr Konto, so dass Sie das Geld mit Ihrer EC/Maestro-Karte beziehen können oder zur Not mit Western Union, die sich an vielen Bahnhöfen befinden (ACHTUNG: Meist sehr teuer!! dafür extrem schnell). Die Schule oder Gastfamilie darf Ihnen kein Geld vorstrecken! Teilen Sie Ihr Taschengeld also wirklich gut ein.

Taschengeld Sprachaufentahlt

Klären Sie ab, ob Sie mit Ihrer EC/Maestro-Karte im entsprechenden Land Geld am Automaten abheben können. Nehmen Sie einen kleinere Betrag bereits in der Fremdwährung mit, im Falle Sie am Flughafen etwas kaufen oder ein Zug-Ticket beziehen wollen oder den Taxi Fahrer zahlen müssen. Verteilen Sie Ihre Bargeld-Reserve an zwei bis drei Orte im Handgebäck und der Kleidung, die Sie dabei haben. Kein Bargeld in den Koffern, die Sie aufgeben, transportieren (Diebstahlgefahr ist sehr gross!). Nehmen Sie Travellerchecks mit oder eröffnen Sie bei einem langen Sprachaufenthalt ein Konto im Ausland, damit Sie Ihr Taschengeld dort beziehen können. Denken Sie einfach daran, dass die Postfinance und Banken fast keine Zinsen mehr einnehmen können und deshalb zum Teil auf sehr hohe Spesen oder miese Wechselkurse ausgewichen sind.

Gerne beraten wir Sie auch zum Thema Taschengeld und Lebenshaltungskosten. Vereinbaren Sie einen Termin.

 

 

 

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr – wenn Sie den Artikel ergänzen möchten, so schreiben Sie uns bitte.